Pilzkopfverriegelungen

Die Zahl der Einbrüche hat in den letzten Jahren stark zugenommen. In Deutschland wird ca. alle vier Minuten eine Wohnung oder ein Haus aufgebrochen. Materielle Schäden werden von den Versicherungen ersetzt. Den Opfern macht aber das verloren gegangene Sicherheitsgefühl und der Verlust lieb gewonnener Erinerungsstücke oft mehr zu schaffen.

Die Vorgehensweise der Einbrecher entspricht dabei nicht den aus Krimis bekannten Klischees. Laut polizeilicher Statistik kommen die meisten Einbrecher zwischen 18:00 und 22:00 Uhr. Unter der Woche auch gerne vormittags in der Zeit von 10:00 bis 13:00 Uhr. Die Vorgehensweise ist dabei denkbar einfach: Sie haben einen einfachen Schraubenzieher dabei und hebeln damit Fenster und Fenstertüren auf.

Darum Pilzkopfverriegelungen

Fensterbeschläge ohne Pilzkopfverriegelung bieten nur wenig Widerstand gegen Einbruchsversuche mit einfachen Werkzeugen und sind daher meist in wenigen Sekunden überwunden, auch wenn diese von innen mit abschliessbaren Griffoliven ausgestattet sind.

Die Nachrüstung mit einbruchhemmenden Sicherheitsbeschlägen mit Pilzbolzen kann den Einbruchschutz erheblich verbessern. Denn die Statistiken zeigen, dass Täter in den meisten Fällen ihr Vorhaben abbrechen, sobald mechanischer Widerstand erkannt wird.

So rüsten wir bei Ihnen nach

Die Nachrüstung mit Pilzkopfverriegelungen nach DIN 18104 Teil 2 erfolgt ohne großen Lärm und Schmutz bei Ihnen vor Ort in den folgenden Arbeitsschritten:

1. Fensterflügel aushängen und Rahmenteile ausbauen.

2. Flügelbauteile wechseln.

3. Flügel wieder einhängen und einstellen.

4. Rahmenbauteile einbauen sowie abschliessende Funktionsprüfung.

Das nachgerüstete Fenster bleibt für Sie optisch unververändert und wird weiterhin am Griff bedient. Der abschliessbare Fenstergriff sollte nur zum Öffnen des Fensters aufgeschlossen werden und ansonsten verschlossen bleiben.

Das verriegelte Fenster mit den fachgerecht eingebauten Pilzkopfverriegelungen nach DIN 18104 Teil 2 erzeugt nun einen aktiven Druckwiderstand von über einer Tonne gegen das Aufhebeln von Fenstern und Fenstertüren.

Zusätzlich empfehlen wir den nachträglichen Einbau von Sicherheits-/Wärmeschutzglas aus durchwurfhemmender Verglasung in der Widerstandklasse P4A. Oder höher aus durchbruchhemmender Verglasung der Widerstandsklasse P5A und einer gesicherten Glasanbindung.